Flammspritztechnik mit Metall

Fiehl + Cremer führt die Verfahren der Flammspritztechnik zertifiziert nach GTS nach Merkblatt DVS 2301 und DIN EN 657 aus.

Flexibel und individuell führen wir zuverlässig seit 1969 verschiedene Beschichtungen und Bauteilformen durch die Flammspritztechnik aus. Wir beschichten Serienbauteile sowie Einzelteile und führen für unsere Kunden auch die Konstruktion und Entwicklung von Beschichtungs-Sonderanlagen für die Flammspritztechnik durch.

Für das Thermische Spritzen werden die Verfahren nach DIN EN 657 angewendet, diese sind:

  • Drahtflammspritzen
  • Pulverflammspritzen
  • HVOF-Hochgeschwindigkeitsflammspritzen
  • Lichtbogenspritzen

Flammspritztechnik nutzt den Effekt aus thermischer und kinetischer Energie. Durch das Anschmelzen eines Drahtes oder Pulvers in einer Brennkammer der Spritzpistole durch ein Brenngas-Sauerstoff-Gemisch oder eines Lichtbogens und mit gleichzeitiger Zuführung von Träger- und Beschleunigungsgasen wird ein Partikelstrom erzeugt, der - unterschiedlich zu den einzelnen Flammspritzverfahren - zu veränderten Beschichtungs-Eigenschaften führt.

Flammspritztechnik wird eingesetzt zur Neuteilfertigung, Instandhaltung und Wiederherstellung verschlissener Maschinenteile Metallflammspritzschichten reduzieren die Reparatur- oder Stillstandszeiten, sparen Geld und verlängern damit die Lebensdauer. Aufgrund von hochwertigen Beschichtungsmaterialien übertrifft die Qualität des instandgesetzten Bauteils oftmals die Qualität des Originalwerkstücks.

Mehr Info: Flammspritzen | Pulverflammspritzen | HVOF

 

Flammspritztechnik, Korrosionsschutz

Der Korrosionsschutz ist mit einer der wichtigsten Bereiche bei der Flammspritztechnik.

Hierbei wird gemeinsam mit dem Kunden analysiert, welcher Beschichtungswerkstoff am Besten geeignet ist, die Korrosion im Endeinsatz zu reduzieren. Um den Korrosionsschutz zu gewährleisten, muss durch dieses Verfahren wirksam verhindert werden, dass z.B. ein chemischer Angriff auf das Endprodukt eintreten kann.

Für den Korrosionsschutz stehen uns unterschiedliche Flammspritztechniken zur Verfügung. Wir bieten Drahtflammspritzen, Pulverflammspritzen, Lichtbogenspritzen, HVOF und Plasmaspritzen an.

Wenn die Flammspritztechnik für die Oberflächenbehandlung nicht geeignet ist, führen wir zum Korrosionsschutz auch das Auftragsschweißen, die Hartverchromung und die PVD-Beschichtung aus.

Die Schichtstärken für den Korrosionsschutz sind in Abhängigkeit mit den einzelnen Beschichtungsverfahren:

  • PVD -5µm
  • Hartchrom 10µm-100µm
  • Flammspritztechnik 50µm-5000µm
  • Auftragsschweißen 2000µm-10000µm

Für den Korrosionsschutz kann eine "weiche Beschichtung" mit Aluminium, Bronze oder Kupfer eingesetzt werden. Für "harte Beschichtungen" im Korrosionsschutz sind die Beschichtungsmöglichkeiten durch die Flammspritztechnik deutlich höher. Hierbei kommen Molybdän, Chrom-Stahl, Hartmetallbeschichtung wie WC/Co, WC/Ni, WC/Co/Cr, CrCNiCr, Keramikbeschichtungen wie Alumiumoxid, Chromoxid oder Zirkonoxid zum Einsatz.

Beim Auftragsschweißen arbeiten wir mit Stelliten und Wolframcarbid, PVD-Beschichtungen sind Hartmetallbeschichtungen auf Basis Chromnitrid und Titannitrid. Das beschichtete Produkt muß wegen der Schweißzusatzwerkstoffe genau kontrolliert werden. In der Galvanik kann Schwarzchrom, Blauchrom, Verzinken und Verzinnen eingesetzt werden.

Wichtig ist beim Korrosionsschutz, das sämtliche Beschichtungen auf mögliche Kapillarwirkung berücksichtigt werden müssen. PVD und Hartchrombeschichtungen können zu dünn sein.

Beschichtungen durch die Flammspritztechnik müssen versiegelt werden, hierbei stellt das Pulverflammspritzen mit nachträglichem Einschmelzen eine Besonderheit dar, weil diese Schichten aufgrund des Sinterprozesses gasdicht sind ( siehe www.pulverflammspritzen.com ).

Einsatzgebiete der Flammspritztechnik

Die Einsatzgebiete dieses Verfahrens finden sich in den Bereichen Automobilindustrie, Schiffbau, Windkraft, Medizintechnik, Maschinenbau, Drahtindustrie, Pumpenindustrie, Kraftwerksbau, Zementindustrie, Gießereien, Chemische Industrie, Hüttenwerke, Glasindustrie, Papierherstellung, Kolbenherstellung, Luft- und Raumfahrt, Mineralölindustrie, Landmaschinen, Bergbau und Elektroindustrie.

Flammspritztechnik wird durch uns für unsere Kunden gemäß der Norm DVS 2301 und DIN EN 657 bewertet, um die optimale Technologie anzuwenden.


Es gibt eine ganze Reihe von Einflussfaktoren, die wir zur Auswahl des für unsere Kunden jeweils geeigneten Verfahrens der Flammspritztechnik und des Beschichtungswerkstoffs zu beachten haben. Zu nennen sind hier insbesondere das Einsatzgebiet, das Grundmaterial, die gewünschten Beschichtungs- und Material-Eigenschaften, die Härte, der Verschleiß, die Korrosion, die elektrischen Leiteigenschaften, die Schichtstärken, der Beschichtungsmaterialpreis, die Versiegelung, die mechanische Nachbehandlung wie Drehen, Schleifen, Finishen und der Zeitfaktor.

Fiehl + Cremer hat das Know-how und die Erfahrung auf dem Gebiet der Flammspritztechnik und kann so alle wesentlichen Faktoren berücksichtigen. Wir werden regelmäßig durch die Gemeinschaft Flammspritztechnik e.V. ( GTS ) auditiert und zertifiziert. Die GTS ist die Fach- und Interessensgemeinschaft für alle Betriebe, Firmen und Institute, die sich mit dem Thema Metallspritztechnik beschäftigen.

Fiehl + Cremer hat ein prozessorientiertes Qualitätsmanagementsystem als Grundlage für alle Unternehmensabläufe eingeführt. Ziel war die Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001:2000 mit Schwerpunkt Kundenzufriedenheit. Das Zertifikat wurde im Jahr 2000 erlangt.

Mehr zum Thema Flammspritztechnik auf unserer Homepage www.fiehlcremer.de

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